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3. Feng Shui & Geomantie Beratertag NRW

feng-shui- und geomantie-beratertag-2011 schlussrunde

Feng-Shui- und Geomantie-Beratertag-2011 - Schlussrunde

Am 2. Juni 2011 (9.30 bis 18.00 Uhr) stellten auf Einladung von fengshui-berater.net wieder verschiedene Feng Shui- und Geomantieberater im Theater im ehemaligen Walzwerk in Pulheim bei Köln ihre Arbeitsansätze vor.

Zum Ort: Das ehemalige Walzwerk wurde im Jahr 2000 nach einer Feng Shui Beratung und intensivem Umbau mit Verlegung der Eingangstüre in eine heute erfolgreiche Theater- und Kulturstätte umgestaltet.

Verbindendes Vortragsmotto des gut besuchten Jahresevents waren verschiedene „Methoden der Energielenkung für Raum und Mensch“.

Die diesjährigen Themen:
„Einsatz und Wirkung von Lo Shu und 3-Türen-Bagua“
Die Feng Shui Landschaft kennt nach Franz-Karl Rösberg sehr verschiedene Methoden der Analyse und Einflussnahme auf das Chi in Räumen, Gärten und
Menschen. Besonders in Deutschland haben sich im Laufe der letzten Jahre neben den klassischen Methoden auch spirituelle Herangehensweisen durchgesetzt. Franz-Karl Rösberg geht
den Fragen nach: „Was ist der Unterschied zwischen den beiden Baguas?“, „Welches wirkt auf welcher Ebene?“, und berichtete dazu aus seiner Praxis als „Feng Shui-Berater“.

„Die Sprache der Pflanzen “
Butterblume, Löwenzahn. Die wilde Möhre ’sagt‘: „Konzentriere dich auf das Wesentliche“. Wenn wir die Information der Pflanzen annehmen und beherzigen, wird sie uns nach Barbara Klug auf körperlicher und geistiger Ebene helfen, dass es uns gut geht. Einige Blumen und ihre „Nachrichten“ stellte Frau Klug in ihrem Vortrag mit wichtigen Details vor.

„Stadtentwicklung und Feng Shui“
Richtungsqualitäten spielen im Feng Shui nach Dasha André W. Schöning eine große Rolle, genauso wie die Qualität von Zeitperioden. Das lässt sich seiner Ansicht nach auch auf die Entwicklung von Städten anwenden, ganz im Sinne der ältesten chinesischen Traditionen. Ob es sich dabei um die Lage von Quartieren, die Energie von Flüssen oder Hauptstraßen, oder auch die Qualität des Rathauses handelt – Herr Schöning wollte deshalb in seinem Vortrag zu einer Beschäftigung mit dieser Thematik und zum Engagement im persönlichen Umfeld anregen.

„Die Mitte – der Herzpunkt“
Die Haus- und Grundstücksmitte als Sinnbild unserer eigenen Mitte in Verbindung zu unseren Räumen. Ein Kurzvortrag von Anna-Katharina Buse als Impuls für ein Bewusstsein, das sich im Sinne ihrer Klienten entwickeln sollte und auch kann.

„Gesunder Schlaf“
Es müssen nicht gleich Krankheiten sein, die unsere Lebensqualität nachhaltig negativ beeinflussen.
Schon einfachste Befindlichkeitsstörungen, wie Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, unruhige Beine, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw. können laut Annemarie Heuer die Folgen eines belasteten Schlafplatzes sein. Wie Elektrosmog und Erstrahlen die Gesundheit beeinflussen können und wie wir uns selbst und anderen helfen können, berichtete Frau Heuer aus ihrer langjährigen Praxis.

„Fliegende Sterne – die Matrix der Erde“
Spätestens seit Einstein wissen wir, dass Zeit und Raum nicht voneinander trennbar sind. Haben „die alten Chinesen“ es auch gewusst, als sie die „Fliegenden Sterne“ schufen? Hedwig Seipel ist überzeugt, die aktuellen Probleme der Welt sind in den Sternen der Häuser wieder zu finden. Im Vortrag berichtete Frau Seipel, welche Sternenkombinationen das Leid der Welt in sich tragen und wie wir lernen können, einen Weg hinaus zu finden.

„Spirituelle Raumklärung“
Nach Frau Petra Stoeppler wissen wir oder spüren es: Räume speichern u.a. emotionale Erinnerungen. Frau Stoeppler stellte ihre eigene Vorgehensweise vor, wie und mit welchen Hilfsmitteln vor einem Neubezug von Wohn- und Geschäftsräumen die Vergangenheit geklärt werden kann und berichtete auch von ihrer persönlichen Erfahrung mit belasteten Räumen bzw. energetischer Raumklärung.

„Der richtige Weg ist das Ziel“
Jeder Raum hat nach Reiner Padligur durch seine Größe und Form eine unterschiedliche Chi – Dynamik auf welche die Bewohner dann in der Regel unbewusst reagieren.
Eine Raumgestaltung, die diese Chi – Kraft nicht mit berücksichtigt ist von vorhinein keine richtige Feng Shui – Gestaltung. Wenn alle Räume, Verkehrsflächen und Wege so gestaltet würden, dass die dadurch geschaffenen lokalen Chi – Dynamiken den Menschen unterstützen und ihm positive Energie vermitteln, dann könnten zu mindestens aus der subjektiven Sicht der Nutzer Orte der Harmonie geschaffen werden.

Mein Resümee:
a) zum Ablauf und zur Organisation:
Die Ablauforganisation wurde – wie gewohnt – von Frau Michaela Adami-Eberlein und Franz-Karl Rösberg sowie Gerald Schmidt super geplant und mit dem Team von „Theater im Walzwerk
Mecki Claus, Tel.: 02238-454176“ auch genauso gut umgesetzt.

b) zu den Inhalten:
Meiner Meinung nach hat insbesondere Herr Franz-Karl Rösberg es einmal wieder geschafft, die teilweise zueinander sehr konträren Richtungen der Feng Shui- und Geomantieberaterpraxis in einer Tagesveranstaltung ohne jede Bewertungstendenz erfolgreich zusammen und nebeneinander zu präsentieren. Hierdurch erhält jede Besucherin und jeder Besucher die Gelegenheit, sich vorurteilfrei zu informieren.

Die in der Einladung enthaltene Vorstellung der einzelnen Dozentinnen und Dozenten habe ich deshalb hier nicht wiedergegeben, um die erfolgreiche Veranstaltungsvorbereitung von Franz-Karl Rösberg gerade unter diesem Aspekt nicht im Nachhinein zu beeinträchtigen. Ich mache auch aus meiner persönlichen Ansicht keinen Hehl, dass es allenfalls amüsant erscheint, wenn sich eine Dozentin/ein Dozent des klassischen Feng Shui, das unter anderem auf einer chinesischen Astrologie basiert, die im heutigen China als Aberglauben bezeichnet  wird, in einer Eigendarstellung versucht, sich von der sogen. kommerziellen Esoterik zu distanzieren.

Mir ist natürlich klar, dass die bis zur Diffamierung reichende kritische  Betrachtungsweise im heutigen  China durchaus auch dem Mainstream in unserem Lande entspricht. Dabei habe ich sowohl vor der Person als auch vor Dingen wie dem I-Ging durchaus großen Respekt, was aber in diesem Fall an meinem Resümee bzw. meiner „Moral von der Geschicht“ nichts ändern wird: „Stelle die Vorzüge Deines Weges dar, ohne andere in den Staub zu treten!“

In der Summe aller Vorträge fand ich viele sehr interessante Aspekte, die ohne derartige Abgrenzungsbestrebungen einfach aufgrund ihrer Ansätze und Wirkweisen viele spannende Perspektiven eröffneten. Gerade damit wird so manches Polarisierungspotential auf angenehme Weise neutralisiert.

Noch ein Wort zu dem oben gebrauchten Begriff „zueinander sehr konträren Richtungen der Feng Shui- und Geomantieberaterpraxis“: es gibt in der Tat viele Betrachtungs- und Herangehensweisen zum Thema Mensch und Chi in seiner Umgebung. Wenn jemand, der wie ich aus dem Bereich der kognitiv/visuellen Wahrnehmung von feinstofflichen Energien kommt, mit mitunter derart unterschiedlichen Beurteilungen und Theorien konfrontiert wird, dem bietet sich im Ansatz von Franz-Karl Rösberg, das scheinbar Unvereinbare mit einander zu versöhnen einen Weg, der sich zu gehen, lohnt. Dies vor allem deshalb, weil ich zwar in Bereiche der Realität schauen durfte, die sich vielen anderen Mitmenschen verschließen, aber dennoch einer eingehenden Analyse bedürfen, die sich von der bloßen (außersinnlichen) Wahrnehmung genauso unterscheiden wird, wie von den Ergebnissen irgendwelcher Versuche, alte asiatische Theorien ohne eine solche Wahrnehmung der thematisierten Energien umzusetzen.

Seien wir bitte bei allen Unterschieden gemeinsam dabei, eines zu werden: Helfer auf dem Weg!
Das ist jedenfalls meine Botschaft aus den Inhalten des 3. Feng Shui & Geomantie Beratertages NRW.

Unsere Fotosammlung bringt Ihnen einen Teil unserer Eindrücke näher.

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