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Die Energien der Badlands und der Black hills – South Dakota, USA

Ein Berg in den Badlands

Ein Berg in den Badlands

1999 stand in meinem Leben eine Reise in die USA an, um Unerlöstes aus längst vergangenen Zeiten anzugehen, das sich in einer unheilvollen menschlichen Beziehung in diesem Leben wieder manifestiert hatte. Mein inneres Feng Shui war aus dem Gleichgewicht und es musste hier etwas Kraftovlles im Außen unternommen werden, um die Blockaden aufzulösen.

Das zuvor erhaltene Angebot eines befreundeten Paars indianischer Abstammung aus Kanada, mit mir eine indianische Heilzeremonie in der Wüste von Nevada zu machen, fand ich zwar sehr interessant, nahm es jedoch schließlich nicht an.

In einer Meditation hatte ich nämlich erfahren, dass der Ursprung dieser Dinge in den Badlands und den Black Hills eines anderen Bundesstaates liegen sollte (->“Alles begann in den Black hills und den Badlands in South Dakota“).

Mit Hilfe einer Freundin aus Iowa unternahm ich dann im Oktober 99 eine Reise, die uns mit dem Auto zunächst in den Badlands National Park in South Dakota führte.

Die Mythologie der Badlands ist wie die eher leidvolle Historie ein Kapitel für sich. Die Lakota Indianer erzählen folgende Geschichte über den Ursprung der Badlands. Es war Tradition solche Geschichten mündlich von Generation zu Generation weiterzugeben. Versuchen Sie es einmal selbst. Wie wirkt es auf Sie, wenn Ihnen jemand anderes die Geschichte vorliest?

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„Es gab eine Zeit, als das Land, das jetzt die Badlands sind, eine Hochebene war, die mit dem grünsten und nahrhaftesten Gras bedeckt eine Heimat für zahlreiche Tiere und Menschen bot.  Der Große Geist, der dieses schöne Land geschaffen hatte, verfügte, dass alle Streitigkeiten vergessen sein müssen, wenn Stämme der Menschen auf dieser Ebene lagern wollten. Seit vielen Jahren kamen hier viele Stämme zusammen, und obwohl sie vielleicht zu anderen Zeiten unfreundlich zu einander gewesen waren, hier tanzten und sangen sie und trieben in Frieden ihren Handel. Aber dann kamen aus den westlichen Bergen jene Menschen ohne Fleisch oder Felle und mit dem Blick eines hungrigen Wolf in ihren Augen. Sie wollten diesen Ort nur für sich haben und waren nicht bereit zu teilen. Und auf einmal begannen sie alle anderen Stämme mit Gewalt zu vertreiben bis nur noch sie auf der Ebene waren.

Unter den anderen Stämmen wurde ein Rat gebildet, um Hilfe vom Großen Geist zu erbitten. Aber selbst wenn er sie gehört hat, gab er doch kein Zeichen zur Bestätigung. Die Leute aus den Bergen wurden noch wilder und härter. Sie begnügten sich nicht länger damit, auf der Ebene zu bleiben. Nun überfielen sie alle Dörfer im Land, die sie auf ihrem Weg finden konnten. Der Himmel trübte sich von Rauchzeichen als die Stämme damit begannen, alle anderen, auch die in größerer Entfernung, zu Hilfe zu rufen und um einen gemeinsamen Feldzug gegen jene gewalttätigen Bergbewohner zu führen. Krieger machten sich auf den Weg und es kamen viele Kämpfer aus den entlegensten Teilen des Landes zusammen.

Sie machten sich bereit für den großen Krieg. Endlich waren alle versammelt und der Tag war für den Angriff gekommen. Völlig überraschend nahm der Große Geist die Sache nun doch noch in die eigenen Hände. Dunkle Wolken verbargen die Sonne vor dem Antlitz der Welt. Gewaltige Blitze durchfuhren die Dunkelheit und Donner grollte über die Hügel. Aus dem Boden schlugen Flammen und die Erde erzitterte in hohen Wellen. Eine breite Kluft öffnete sich und in ihr versank das Bergvolk mit all ihren Menschen und allem, was sie besaßen. Mit ihnen versank aber auch alles Leben – das wogende Gras, die klaren Quellen und die vielen Tiere. So plötzlich wie er kam, hörte der Sturm auf. Die Erde verharrte in den gleichen Wellen, die bei dem Erdbeben aufgetreten waren. Es gab nur noch eine öde Landschaft mit einem Boden, auf dem nichts jemals wieder gedeihen kann. Der Große Geist hatte das Land, das Kriege unter seinen Kindern verursacht hatte, weggenommen und als Beweis für seine Macht die Öde jenen hinterlassen, die er verschont hatte.“

(Übersetzung eines Auszugs aus “A Paradise Lost” taken from Indian Legends of American Scenes. Marion E. Gridley. 1939. M.A. Donohue & Company. Chicago.)

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Wir erlebten die Badlands auf drei Ebenen der Wahrnehmung. Zum einen wird wohl jeder Tourist von den Farben und Formen dieser riesigen Einöde auf Anhieb beeindruckt sein.

Andererseits ist auch die energetische Wahrnehmung dieser Verwitterungslandschaft mehr als interessant, da sich hier die Empfindungen mit jeder Erdspalte und jedem Hügel immer wieder ändern. Kurzum, die Badlands sind auch für Interessenten der Geomantie ein empfehlenswertes Reiseziel.

Die dritte Ebene erschloss sich in einem Museum des Parks.  Meine hellfühlige und -sichtige Freundin entdeckte in den Zeichen auf einem uralten Tierfell eine Art Bann, den sie mit dem Grund meiner Reise in Verbindung brachte und löste ihn Ihrer Wahrnehmung nach erfolgreich auf.  Sie war allerdings der Meinung, dass wir damit noch nicht alles erledigt hätten und noch weiter nach Westen müssten.

Das taten wir auch und kamen über Rapid City in die Black Hills. Neben dem üblichen Besuch des Parks mit den „Präsidentenköpfen“ am Mount Rushmore, der mich weniger interessierte, ging es dann bis zum frühen Abend durch die Bergregionen der Black hills zu einem kleinen verträumten Nest mit einem schon fast luxuriösen Hotel (…mit großem Hallenbad).

Die ganze Gegend war dermaßen energetisch auffallend, dass wir uns schon um unseren Schlaf sorgten.

Irgendwie war ich dennoch etwas enttäuscht. Hatte ich nach den Kontakten zu dem Indianerpaar aus Kanada doch insgeheim mit einer mystischen Zeremonie gerechnet? Am nächsten Morgen erwachten wir gut erholt und fühlten uns irgendwie sehr erleichtert. Noch konnte ich nicht wissen, wie erfolgreich wir gewesen waren und dass genau während unserer Nacht in Deutschland jene unheilvolle Beziehung zerbrach, wegen der ich die Reise angetreten hatte.

Während der Rückfahrt im strahlensten Sonnenschein machten wir noch einen Zwischenstop an einem Ort, an dem angeblich die Schwerkraft verrückt spielen würde. Mehr Spaß an der Irritation durch optische Täuschungen als wirkliches Staunen gab es dann beim Betreten diverser Holzhäuser, in denen man scheinbar an der Wand kleben konnte.

Nach den erlebnis- und energiereichen Stunden in den Black hills gab es noch eine Belohnung für meine Freundin in Form eines gut sortierten Kristallgeschäftes, das auch Edelsteine aus der Umgebung führte.

Wie das letzte Foto zeigt, galt mein Interesse allerdings ausnahmsweise anderen Dingen, wie den selbst gesammelten Steinen aus den Black hills, einem speziellen Foto eines Indianers, das eine deutliche Resonanz in mir erzeugt hatte und einigen anderen Utensilien.

Karte/Wegbeschreibung:

So gelangen Sie zu den Badlands in South Dakota (Anfahrt – bitte auf Link oder auf das Bild der Karte klicken):
Bitte auf das Bild der Karte klicken für google maps: Badlands in South Dakota, USA

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