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Feng Shui – Anfänge

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1. Feng Shui – Geschichte, Basiskonzepte
1.1. Geschichte

 

 1.1.1  A N F Ä N G E

 600 AD – Wasser Feng Shui
850 AD- Feng Shui Formenschule
1000 AD – Feng Shui Kompaßschule

 600 AD – Wasser Feng Shui  
 

Die Schrift über den klassischen Wasser Drachen – geschrieben um 600 AD – ist eine der frühesten belegten Studien über Feng Shui. Diese Ausbildungsrichtung von Feng Shui wird im allgemeinen als " Wasser-Drachen" oder auch " Wasser"- Feng Shui bezeichnet. Wasser Feng Shui befasst sich mit dem Fluss des Wassers in bzw. um ein Gebiet.

Frühere Quellen für Geheimlehren als Vorläufer des Feng Shui im alten China:

Die erste chinesische Herrscherdynastie war angeblich die "Hsia" oder "Xia", die – bislang ohne Bestätigung durch archäologische Funde auf den Zeitraum von 2205-1766 BCE datiert wird. Die zweite Dynastie, die "Shang"-Dynastie (1766-1123 BCE) hatte nach den archäologischen Funden eine Fülle von Inschriften auf Knochen und Schildkrötenpanzern hinterlassen. Diese Inschriften waren bereits in Übereinstimmung mit den Weissagungsmethoden späterer Perioden gefertigt worden. Es wird davon ausgegangen, dass diese frühen "Wahrsager" der Yin-Yang-Schule entstammen, die sich aus den Anhängern der geheimen Lehren gebildet hatte, welche weithin als "Fang Shih" oder "Praktizierende der geheimen Künste" bekannt waren".

Diese "geheimen Künste" ließen sich später in 5 Gruppen einteilen:

1.Astrologie – nach Überlieferungen aus der Han-Dynastie: "…dient dazu, die 28 Konstellationen zu erfassen und den Verlauf der 5 Planeten sowie von Sonne und Mond zu bestimmen, um so die Manifestationen von Glück und Unglück vorhersagen zu können.

2. Almanachs (Jahrbücher/Kalender) – "dienen dazu , die Jahreszeiten in der exakten zeitlichen Reihenfolge zu erfassen, die Zeiten für Tagundnachtgleiche und die Sonnenwende zu bestimmen, sowie die Übereinstimmungen hinsichtlich
Sonne, Mond und der 5 Planeten und dabei die Realitäten von Kälte und Hitze, Leben und Tod zu untersuchen….Durch diese Kunst werden sowohl das Elend von Katastrophen wie auch das Glück des Wohlstandes sichtbar.

3.Fünf-Elemente-Lehre

 

4.Spezielle Weissagung mittels den Stengeln einer stark reichenden Wasserpflanze in Verbindung mit einem hohlen Schildkrötenpanzer oder den Schulterknochen eines Ochsen, welches die beiden Hauptmethoden der Weissagung im frühen China waren. Die Stengel wurden so benutzt, dass sie numerische Kombinationen ergaben, die einen Bezug zum I Ching (auch als I-Ging bekannt o. Buch der Veränderungen) und entsprechende Interpretationen erlaubten.

 

5.Diverse weitere Weissagungslehren ohne Bezug zum I-Ching.

6.Formen-Lehre, inkl. Physiognomie und den Inhalten, die später als Feng-Shui bekannt wurden. In der Blütezeit des Feudalsystems während der ersten Jahrhunderte der Chou-Dynastie hatte jedes aristokratische Haus seine eigenen Experten für die Geheimlehren, die man vor jeder geplanten wichtigen Maßnahme konsultierte. Mit dem Schwinden des Feudalsystems verloren viele jener Experten ihre Posten und zerstreuten sich über das Land, wo sie ihre Praktiken für und im normalen Volk anboten. Sie wurden dann als die "Fang Shih" oder als "Praktizierende der geheimen Künste" bekannt.

 

 

 850 AD- Feng Shui Formenschule  
 

Etwa in der Zeit um 840 – 888AD hat der kaiserliche Feng Shui Meister und Chinesische Gelehrte Yang Yun Sung als Erster ein Feng Shui Buch herausgegeben, das auf landschaftlichen Merkmalen basiert. In diesem Buch beschreibt er die wundervollen Hügel und Berge von Gui Lin, welches heute ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen in China darstellt.

Nachdem er lange der kaiserlichen Führungsriege gedient hatte, begann er schließlich den normalen Leuten zu helfen. Diese Hilfe ist es, was das vordringliche Ziel jedes guten Feng Shui Praktikers ausmachen sollte. In der Tat, wenn ein Haus untersucht wird, geht es um vordringlich um das persönliche Wohlbefinden der Bewohner und erst in zweiter Linie um Dinge wie Wohlstand. Wenn die Bewohner aufgrund einer schlechten Raumsituation und anderer Feng Shui Aspekte häufig krank werden oder ständig Beziehungsprobleme haben, kann Wohlstand nur zweitrangig sein.

 

 

 1000 AD – Feng Shui Kompaßschule  
 

Im 10. Jahrh. AD gründeten chinesische Gelehrte in Nord-China die sogen. Kompaß-Schule, u.a. um die speziellen Probleme zu lösen, die bei der Feng Shui Analyse sehr flacher Gebiete entstanden. Weil es so wichtig war, gute Orte für Paläste, Tempel, Siedlungen und Häuser zu finden, kombinierte man schließlich beide Methoden: Die Methodik der Formen-Schule wurde zuerst bezogen auf die sichtbaren Merkmale der Umgebung angewandt. Die Absicht dahinter war schlicht die systematische Erfassung sowie Begutachtung aller Umgebungsqualitäten eines Ortes, um anschließend darüber zu entscheiden, ob das jeweilige Merkmal gute oder schlechte Auswirkungen hat. Der chinesische Kompaß (Luopan) wurde dann benutzt um, die Ausrichtung des Gebietes zu messen und zu beurteilen.

Während der Zeit der Ming-Qing Dynastie (ca. 1368-1644 AD) wurden erstmals die im heutigen Lo Pan Kompaß typischen "Ringe" entwickelt und zwei auch aus heutiger Sicht wesentliche Bücher über die Nutzung und den Einsatz des Lo Pan im traditionellen Feng Shui geschrieben.

 

 

Weiterführende Informationen:

East Asia – China  [in Englisch: Geschichte u. Mystizismus i. fr. China]

 

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