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Ein künstlicher Kraftort: Grotto of redemption in West Bend – Iowa, USA

Grotto of redemption in West Bend - Iowa, USA

Grotto of redemption in West Bend - Iowa, USA

Pater Paul Doberstein fing 1912 in der Stadt West Bend im amerikanischen Bundesstaat Iowa ohne Architektenpläne mit dem Bau einer Heilungs- und Erlösungsstätte an.
Für sein Projekt erhielt er durch nationale und später auch internationale Quellen und Kontakte unzählige Mengen an Edel- und Halbedelsteinen gespendet.
Mit diesen Steinen erbaute er mit eigenen Händen und der Hilfe weniger Arbeitskräfte bis zu seinem Tod im Jahre 1954 neun Grotten, in denen die Geschichte der Erlösung durch Jesus Christus erzählt wird.

Von der christlichen Kirche des Mittelalters bis zur katholischen Kirche der Neuzeit gibt es eine Praxis der Verarbeitung von Edel- und Halbedelsteinen in Ritualgegenständen und Ringen für Würdenträger.
Insoweit ist es für Europäer nicht überraschend wenn auch heute noch in vielen relativ neuen Kirchen ein Kreuz aus Bergkristall vorhanden ist oder eine Schatulle für besondere kirchliche Gegenstände mit Bergkristallen verziert wird.

In den meisten Fällen mutet dem Betrachter die üppige Verwendung von Edelmetallen wie Gold und edlen Steinen zumindest in der Zeit des Mittelalters so an, als ob die Kirche hier neben Ihrem Machtanspruch auch die Stellung des himmlischen Herrschers über die in jener Zeit ebenfalls mit Gold, Silber und Edelsteinen reich dekorierten weltlichen Herrscher stellen wollte.

Gleichzeitig gab es in jenen Zeiten im kirchlichen Umfeld ein lange gehütetes Wissen über die energetischen Wirkungen der edlen Steine, z.B. die „Edelsteinmedizin der Hildegard von Bingen“.

Eine andere Besonderheit kann aus der Wahl der Bauplätze für christliche Bauten abgeleitet werden: die Kirche praktizierte schon seit Beginn der Christianisierung den Bau von Kirchen auf den Resten ehemaliger Kultstätten der frühen Naturreligionen.
Ob es ein Zufall war, dass solche Stätten von unseren naturverbundenen Vorfahren ausgerechnet häufig an natürlichen Kraftorten entstanden waren und die Kirche sich diese Wirkungen zu eigen machen wollte, ist in der Geomantie ein oft diskutiertes Thema.

Paul Doberstein hinterließ sehr wenig Information über seine eigentlichen Motive beim Bau der Anlage „Grotto of Redemption“, so dass Raum für viel Spekulation blieb.

  • War es seine Absicht, trotz der Nähe zu der katholischen Kirche „Saint Peter and Paul’s“ einfach einen weiteren Ort der Verehrung im Namen seines Glaubens zu schaffen?
  • Setzte er auf die energetischen Wirkungen der verbauten Edelsteine auf Ort und Mensch?
  • Was war vorher an dem Ort, das durch den Bau vielleicht umgewandelt bzw. geheilt werden sollte – eine Kultstätte der Ureinwohner?
  • Welche Langzeitwirkungen hat die Edelsteinansammlung auf die Bewohner des Ortes?

Vielleicht bringt ja der Kontakt mit einem ortsansässigen Historiker eines Tages etwas mehr Klarheit über die in diesem Artikel erwähnten offenen Fragen.

Heute ist es jedenfalls ein Kraftort, der nicht nur Christen sondern Menschen aller möglichen Religionen und Länder wie ein Magnet anzieht.

Wer mit den energetischen Wirkungen diverser Edelsteine etwas vertraut und feinfühlig genug ist, macht sich angesichts eines derartig heftigen „Licht- und Strahlensalates“ zunächst einmal unwillkürlich „dicht“.
Ferner kann damit gerechnet werden, dass viele der verwendeten Edelsteine die gewohnten energetischen Speicherqualitäten aufweisen und bis zu einem gewissen Grad feinstoffliche Energien der vielen Besucher absorbieren.

Meine Begleiterin und ich konnten wegen unserer ersten Abschirmreaktion bei der Annäherung zunächst nicht klar beurteilen, ob und in welchem Umfang die Steine durch Energien der Besucher und der Umgebung kontaminiert sind.
Später nach einer gewissen Gewöhnung an den Ort bemerkten wir jedoch, dass viele der Steine noch in der Lage waren, durch uns testweise kanalisierte Lichtenergien aufzunehmen.
Offenbar haben Wind und Wasser einen reinigenden Effekt auf die „Grotto of Redemption“ und die Sonneneinstrahlung vermag tagsüber die Wiederaufladung der Kristalle zu gewährleisten.

Wer sich einmal in Iowa besuchsweise aufhält, sollte sich unbedingt vor Ort selbst von der Ausstrahlung der Anlage überzeugen.
Wie auf den Fotos von 1999 zu erkennen ist, bleibt die Anlage auch noch nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet und geöffnet.
Wer Zeit hat, sollte sich zwei Besuche gönnen, einen am Tage und einen anderen am Abend.

Den Bezug zur Geomantie und zum Feng Shui sehe ich heute in der Frage, in welchem Umfange der Mensch in die natürliche Energiestruktur eines Ortes eingreifen sollte, um religiöse Absichten, wie Erlösung und Heilung in der Welt zu manifestieren.
Der Bau der „Grotto of redemption“ geht in diesem Zusammenhang jedenfalls über alles hinaus, was mir von den eher sehr kleinen Manipulationen im Rahmen von Steinsetzungsmaßnahmen in der Praxis einiger Feng Shui Beraterinnen und Berater bekannt ist.
Dass sich zwischen beidem ohnehin eine wahrscheinlich große Kluft hinsichtlich des Wirkungswissens auftut, brauche ich an dieser Stelle nicht weiter zu vertiefen.

Irgendwie erinnert das Streben, ein derartiges Kraftmonument zu errichten, an die teilweise immer noch gewaltigen Überreste von Baudenkmälern der Megalithkultur in europäischen Ländern (Steinkreise etc.).

Karte/Wegbeschreibung:

So gelangen Sie nach West Bend – Iowa, USA (Anfahrt – bitte auf Link oder auf das Bild der Karte klicken):
Bitte auf das Bild der Karte klicken für google maps: Grotto of Redemption in Westbend - Iowa, USA

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