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Die Kristallhauptstadt Mount Ida in Arkansas – USA

Judy's Crystals N Things - Crystal Digging in Arkansas

Judy's Crystals N Things - Crystal Digging in Arkansas

Noch vor Bill Clinton, waren Arkansas und insbesondere Mt. Ida weltweit durch die reichen Vorkommen von Quarzkristall berühmt.

Man erzählt in Arkansas den Neuankömmlingen, dass Mutter Natur die Ouachita Mountains mit den allerschönsten Quarzkristallen, die man bisher in unserer Welt gefunden hat, segnete.
Das sei der Grund dafür, dass Mount Ida als die Quartz Crystal Hauptstadt der Welt bezeichnet wird. Ob Amateur oder Professional alle Geologiefans
sind hier willkommene Gäste.

Im Herbst gibt es jährlich ein Quartz, Craftz, & Quiltz Festival, und natürlich den ultimativen Buddelwettbewerb: die World Championship Quartz Crystal Dig im Oktober.

Das Wort „Mine“ wird oft mit dunklen, unterirdischen Tunneln verbunden. Die crystal mines rund um Mt. Ida sind jedoch bequem zu erreichende offene Oberflächenminen. Der Quarzkristall findet sich in Taschen mit rotem bis lilafarbenem Lehm im Verlauf sogenannter „Quarzadern“.

Als meine amerikanische Freundin und ihre Schwester mir die Idee von einer Reise nach Arkansas vorschlugen, machte ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit der für Nichtamerikaner etwas unerwarteten Aussprache dieses Namens. Während ich den Namen früher so aussprach, wie er geschrieben wird, sagt man in den USA :“Arkensoy“. Angeblich gab es in irgendwelchen kleinen Orten in Arkansas einmal lokale Gesetze, die ein falsches Aussprechen des Staatsnamens unter Strafe stellten. Nun ja, da hatte ich ja wohl noch einmal Glück, dass ich vor der Reise lernen konnte, wie man es richtig spricht.

Der Zweck unserer Reise „Crystal Digging“ hörte sich nicht nach Familienausflug sondern nach Arbeit an. Da mein Aufenthalt in den USA sich langsam dem Ende neigte, versprach schon die Anreise viele spannende Eindrücke der diversen Staaten, die wir auf dem Weg nach Arkansas durchfahren würden.

Lange bevor ich mich für Geomantie und Feng Shui interessierte, entdeckte ich meine erweiterten Wahrnehmungssinne Anfang der 90’er durch Yoga und vor allem durch den Umgang mit einem Zitrin und anderen Kristallen, die mich mit den subtilen Energien der Natur in Resonanz brachten und dafür sensibilisierten. Gerade deshalb verband ich die Reise nach Arkansas mit speziellen Erwartungen.

Nach einer interessanten Reise durch die Staaten Nebraska, Kansas und Oklahoma gelangten wir vom flachen Land in die Berge von Arkansas, wo wir in Richtung Mount Ida fuhren.

Schon zu Beginn gab es einen kleinen interessanten Ort am Straßenrand, wo ein erosiver Bruch mit spezieller Ausstrahlung uns auf sich aufmerksam machte.

An unserem Zielort angekommen, besorgten wir uns zunächst ein Motel und dann eine Claim card, d.h. eine Berechtigung, in einer bestimmten Mine nach Kristallen zu graben.

Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch dichte Wälder und ich versuchte mich für die Strahlung der Kristallvorkommen zu öffnen, was mir allerdings bei der späteren Kristallsuche nur bedingt half, weil hier wirklich fast der ganze Boden „strahlte“ und man mehr oder weniger ständig in „Kristalllicht“ baden musste.

Auch wenn in dieser Quarzmine Gestein im Tagebau gewonnen wird, sah es hier nach viel Arbeit aus. Die Schwester meiner Freundin fotografierte in der Mine uns und die kleine Gruppe von Touristen, die ebenfalls nach Steine suchten. Nach dem Motto „Big sister is watching you!“ achtete sie sehr genau darauf, dass jeder auf seinem Claim blieb und das Gebiet der anderen in Ruhe ließ.

Es war schon mit Begeisterung verbunden, als wir den Dreh raushatten und die Kristalle genau und nur in dem roten bis lilafarbenen Lehm fanden, der uns beschrieben worden war. Im normalen Erdreich zu graben, stellte sich als unsinnig heraus, da sich hier höchstens Kristallreste anderer Grabungen fanden. Die schönen und größeren Exemplare gab es tatsächlich nur in den Lehmtaschen.

Bis zum Abend hatte ich meine Sensibilität für die Quarzstrahlung auch soweit im Griff, dass ich gezielter und erfolgreicher suchen und graben konnte.

Nachdem wir unseren Van mit vielen Kisten der gefundenen Steine beladen hatten, gab es noch ein staubiges Fotoshooting fürs Familienalbum als Andenken.

Am nächsten Tag waren wir zu Besuch auf einer Crystal Ranch, d.h. einem großen Verkaufsareal für professionell abgebaute und mit einem besonderen Verfahren gebleichte Kristalle. Im Bereich von Mount Ida gibt es viele solcher „Kaufhäuser“ für Edelsteine.

Wir fanden zahlreiche Außenauslagen mit einer Unmenge an Steinen, die in Oxalsäure gebleicht worden waren.

So große Kristallgruppen, wie wir dort fanden haben wir bei unserer Suche nicht gefunden und es gab natürlich einen Raum mit besonders großen Fundstücken, wie die Riesenkristalle auf den Fotos. Es ging zwar immer noch größer, aber wie ich bereits von meinen Besuchen in deutschen und niederländischen Kristallmuseen wusste, haben die besonders großen Kristallspitzen nicht unbedingt eine für den Menschen wahrnehmbare und nutzbare Schwingung.

Einige der kleineren besonders gut gebleichten Quarze mussten wir einfach kaufen. Danach mussten unsere eigenen Kristallfunde vor dem Motel gesäubert und sortiert werden. Im Zimmer gab es extra einen schriftlichen Hinweis, dass Kristalle nicht im Waschbecken gesäubert werden dürfen, damit der Lehm nicht die Abflußleitungen zusetzt.

Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Hamburg, Iowa, wo wir nach dem selbst fabrizierten Oxalsäurebad unsere Fund rings ums Haus einer Lufttrocknung aussetzten. Die Plätze zum Trocknen wurden dabei langsam rar, weil wir wirklich viele Kristalle mitgebracht hatten.

So ganz nebenbei bemerkten wir, dass es während unserer kurzen Reise nach Arkansas in Iowa Herbst geworden war (Indian Summer). So schnell hatte ich das in Deutschland noch nicht erlebt.
Die Abendstimmung in Hamburg, Iowa (siehe Foto) war zwar immer noch schön, musste aber im Gegensatz zum Zeitpunkt meiner Ankunft 10 Tage zuvor nun in langen Hosen genossen werden.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland haben meine kristallenen Mitbringsel aus Arkansas immer einen Ehrenplatz unter den vielen Steinen meiner Sammlung bekommen.
Neben einer typischen Kristallgruppe aus Arkansas, gibt es Steine, die so rein wie Schneekristalle sind und auch eine selbstgefundene Kristallspitze. Ohne Oxalsäure hat eine andere Kristallgruppe immer noch die gelbliche Färbung, die nach dem Abwaschen des roten Lehms übrig geblieben war.

Ein besonders schöner Kristall bildet den Abschluß der kleinen Diashow, die nun folgt.

Karte/Wegbeschreibung:

So gelangen Sie nach Mount Ida (Anfahrt – bitte auf Link oder auf das Bild der Karte klicken):
Bitte auf das Bild der Karte klicken für google maps: Mount Ida, Arkansas, USA

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